EHEMALIGE KLOSTERKIRCHE, BÖRWANG 1/3 Infos

An der Stelle der heutigen Kirche „Mater Salvatoris“ stand eine Brauerei mit Gastwirtschaft. Die Gebäude wurden 1921 an den Salvatorianerorden verkauft und als Kloster umgenutzt. Der Orden musste sich mehrere Jahre mit einem Kapellenraum behelfen, 1949 konnte eine Hauskapelle angebaut werden, die auch von der Kirchengemeinde Börwang als Gotteshaus genutzt werden konnte. 1993 mussten zwei Drittel des Klosters abgebrochen werden, da es nicht mehr bewohnbar war. Die Filialgemeinde Börwang wuchs beständig an, eine Erweiterung des Kirchenraumes in das ehemalige Kloster wurde im Jahr 2000 beschlossen. Die Rückwand der Kirche musste komplett herausgenommen, die Klostermauer zweigeschossig abgetragen werden. Das Kirchenschiff konnte um fünf Meter verlängert und eine Empore eingebaut werden. Sämtliche Fenster des ehemaligen Klosters sind zugemauert, die Wiederkehr auf dem Dach abgetragen. Aus vier kleinen Fenstern im Norden sind, durch das herausnehmen der Brüstung, lange schlanke Kirchenfenster entstanden. Der Eingang wurde von Nord nach Süd, in den ehemaligen Klosterbau verlegt.